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King Abdullah II Websit

 

Adventures


Campingplätze im Naturschutzgebiet Ajlun

Was haben der römische Kaiser Hadrian, der Prophet Moses und Lawrence von Arabien gemeinsam? Sie sind alle durch Jordanien gezogen, genau wie viele andere historische Persönlichkeiten, deren Reiserouten jetzt Abenteuerlustige und Aktivurlauber aus der ganzen Welt ins Land locken.
Der Abenteuertourismus ist eine schnell wachsende Sparte in Jordaniens Reisebranche und verspricht auch in Zukunft eine der dynamischsten und innovativsten zu bleiben. Mittlerweile haben sich mehrere jordanische Unternehmen auf den Öko- und Abenteuertourismus spezialisiert und bieten Programme an, die Abenteuer mit Sicherheit und Annehmlichkeiten verbinden und damit den Aktivurlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.Jordanien hat auf diesem Gebiet einen vergleichsweise grossen Vorteil, der auf mehreren Punkten beruht: ein ganzjaehrig angenehmes Klima,

unserer eigenen Korrespondenten
unserer eigenen Korrespondenten
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الكلمات الأساسية فى اللغة الألمانية
نعم = Ja
لا = Nein
شكراً = Danke
شكراً جزيلاً = Vielen Danke
على الرحب والسعة = Bitte schoen
من فضلك = Bitte
عن ازنك = Entschuldigen Sie
أهلاً = Guten Tag
مع السلامة = Auf Wiedersehen
وداعاً = tschüß
صباح الخير = Guten Morgen
مساء الخير = Guten Tag
مساء الخير = Guten Abend
ليلة طيبة = Gute Nacht

كلمات الفهم واللغات
أنا لا أفهم = Ich verstehe nicht
كيف تقول ذلك بالعربية = Wie heist das auf [Deutsch]?
هل تتكلم... = Sprechen Sie ...
الانجليزية = Deutsch
الأسبانية = Spanisch
الصينية = Chinesisch

الضمائر فى اللغه الألمانية
أنا = Ich
نحن = Wir
انت = Du
انت انتى = Sie
أنتم - أنتن = ihr
هم - هن = sie

كلمات السؤال عن الحال والاسم والمقابلة
ما أسمك؟ = Wie heisen Sie?
سررت بمقابلتك = Sehr erfreut. Freut mich (, Sie kennen zu lernen.)
كيف حالك = Wie geht's?
طيب / بخير = Gut
سيئ / مش بخير = Schlecht
يعنى = Es geht.

الأقارب والأصدقاء
زوجة = die Frau
زوج = der Mann
ابنة = die Tochter
ابن = der Sohn
أم = die Mutter
أب = der Vater
صديق = Freund (m) Freundin (f)

كلمات أخرى
أين الحمام / التواليت = Wo ist die Toilette?
 
Europäische Abgeordnete warnen vor Ende des Iran-Atomdeals

19. April 2018  --  Etwa 500 Abgeordnete aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien wenden sich an Kollegen im US-Kongress. In einem schriftlichen Appell warnen sie davor, das Atomabkommen mit Iran aufzukuendigen.
Den "schlechtesten Deal aller Zeiten" nennt US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit Iran, auch JCPoA genannt. Wenn der Deal bis zum 12. Mai nicht verschärft wird, will Trump ihn einseitig aufkündigen und die früheren Sanktionen wieder in Kraft treten lassen. Darüber wird dann der US-Kongress entscheiden müssen.

Um das zu verhindern, haben sich jetzt rund 500 deutsche, französische und britische Abgeordnete in einem Brief direkt an ihre Kollegen im US-Parlament gewandt. "Die US-Regierung droht, den JCPoA verlassen zu wollen, obwohl Iran seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen nachkommt", heißt es in dem Brief. 

Ein Ausstieg der USA hätte fatale Folgen, warnen die Unterzeichner aus jenen drei EU-Ländern, die neben den USA, China und Russland das Atomabkommen 2015 verhandelt haben. "Die kurzfristige Auswirkung dieses Schrittes wäre ein Ende der Kontrollen des iranischen Atomprogramms, das eine neue Quelle für verheerende Konflikte im Nahen Osten und darüber hinaus darstellen könnte", heißt es.

Noch ernster aber seien die langfristigen Folgen: ein nachhaltiger Schaden an der Glaubwürdigkeit des Westens. "Das Verlassen des Abkommens würde den Wert aller Versprechungen und auch Drohungen vermindern, die unsere Länder aussprechen", so die Parlamentarier.

Hinter der Initiative steckt die Hoffnung, die Kongressabgeordneten mögen mäßigend auf ihren Präsidenten einwirken. Ob die Argumente, die von den europäischen Parlamentariern vorgebracht werden, dabei helfen, ist ungewiss. Schließlich hat sich Trump um das Argument, man müsse bei internationalen Vereinbarungen vertragstreu sein, bislang wenig geschert. Nicht nur verliess er einseitig das Pariser Klimaabkommen. Auch sein Vorhaben, Strafzölle zu erheben, verstößt gegen die Regeln der Welthandelsorganisation.

Daher drängen die Regierungen in Berlin, Paris und London darauf, statt den Deal zu kündigen, lieber die Sanktionen gegen Iran zu verschaerfen. Auf diese Möglichkeit verweisen auch die Unterzeichner des Briefes. Sie kritisieren die "aggressive Politik" des Landes im In- und Ausland: "Wir teilen die Bedenken, die viele hinsichtlich dieser Politik vorbringen", so die Parlamentarier, "dennoch aber sind wir zutiefst überzeugt, dass sie separat behandelt werden müssen - und nicht im Kontext des Nuklearabkommens."

Bomben auf Syrien -- Unser Krieg

Eine Kolumne von Jakob Augstein vom SPIEGEL

16. April 2018  --  Trump wirft die guten Bomben, Assad und Putin die bösen? Nein. Nirgends entlarvt sich westliche Heuchelei so wie in Syrien. Auch wir tragen Schuld an diesem Krieg.

Die ganze Welt lacht über Donald Trump und verachtet ihn. Es gibt nur eine Sache, für die er Lob bekommt: Bombenwerfen. So war es vor einem Jahr, als die USA ein Flugfeld in Syrien attackierten. Und so war es auch diesmal: Mehr als hundert Marschflugkörper hat Trump gemeinsam mit Briten und Franzosen auf das in Trümmern liegende Syrien gefeuert - und der ganze Westen applaudiert ihm. Sogar die deutsche Bundeskanzlerin findet lobende Worte, und die mag Trump wirklich nicht. Das ist absurd.

Die Bomben, die der Dreibund da geworfen hat, sind vergeblich, verkehrt und verlogen. Vergeblich, weil sie am Lauf dieses Krieges nichts ändern werden. Verkehrt, weil sie das Völkerrecht weiter schwächen, anstatt es zu stärken. Und verlogen, weil sie von der Schuld des Westens ablenken.

Dieser Krieg ist auch das Vermächtnis von Barack Obama. Es ist verblüffend, dass diese Tatsache in der Empörung über das Leid in Syrien überhaupt keine Rolle spielt. Ohne Barack Obama, ohne die USA, ohne den Westen wäre dieser Krieg schon lange Geschichte. Es ist ein unglaublicher Zynismus und eine historische Verlogenheit, mit der sich der Westen von der Mitverantwortung für die hohe Zahl der Opfer, die lange Dauer der Kämpfe, die ganze Grausamkeit dieses Krieges selbst freispricht.

Obama wollte, dass Assad gestürzt wird. Die CIA begann 2013 damit, syrische Rebellen auszurüsten und zu trainieren - der Umfang des Geheimprojekts lag bei einer Milliarde Dollar. Trump beendete das Programm im vergangenen Jahr. Weil es gescheitert war. Die "Washington Post" schrieb im vergangenen Sommer: "Obamas Politik hatte tatsächlich ein Patt auf dem Schlachtfeld zum Ziel. Die Regierung hoffte, dass dies zu einer Verhandlungslösung führe, mit der der Konflikt beendet würde."

Diese Politik des Unentschiedens hat Hunderttausende von Menschen das Leben gekostet. Der syrische Krieg ist darum auch das Ergebnis eines gescheiterten Versuchs des Regime-Changes. Was im Irak und in Libyen gelungen ist - wenn man das angesichts der Ergebnisse so nennen will - endete in Syrien in einem Desaster.

Ohne die westliche Einmischung hätte Assad seine Macht längst stabilisiert und seine nahöstliche Despotie fortgesetzt. Stattdessen schwächte die CIA das Assad-Regime und bereitete so erst den Islamisten den Weg - und dann den Russen. Syrien ist ein weiteres Beispiel für die Fehleinschätzungen amerikanischer Geopolitik.

Es ist eine besondere Ironie, dass ausgerechnet Barack Obama dem von ihm verachteten Wladimir Putin die Gelegenheit verschaffte, sich im Nahen Osten als ordnende Kraft zu entfalten.

Welchem Zweck dienten nun die neuerlichen Luftangriffe? Die militärischen Kräfteverhältnisse in Syrien werden sie nicht ändern. Dafür waren es zu wenige. Es heißt, der Einsatz von chemischen Waffen dürfe nicht ohne Antwort bleiben. Aber das Argument ist zynisch.

Nach den höchsten Schätzungen wurden im syrischen Krieg vielleicht 4000 Menschen Opfer von chemischen Waffen. Das ist weniger als ein Prozent der Menschen, die in den vergangenen sieben Jahren dort ihr Leben verloren haben. Zählt ein Toter, der in einem Keller elend am Gas erstickt ist, mehr? Weil er sozusagen in einer ganz anderen Liga spielt - politisch, völkerrechtlich - als die Menschen, die ganz konventionell von Raketen, Mörser- und Haubitzengeschossen zerfetzt, von Kugeln getroffen, von Trümmern verschüttet, von Krankheiten und Mangelernährung aufgezehrt wurden? Man wüsste gerne die Ansicht der Toten dazu. Es ist bedauerlich, dass man sie nicht fragen kann.

Den Hunderttausenden von Toten in diesem Krieg hat das Völkerrecht, das jetzt verteidigt werden soll, nicht geholfen. Es würde nicht lohnen, ihm mit auch nur einem einzigen zusätzlichen Menschenleben Geltung zu verschaffen. Übrigens geschieht das auch nicht: Nach bisherigen Erkenntnissen wird Assad sein Volk auch nach diesem Luftschlag weiter mit chemischen Waffen quälen können.

Die Bilder der toten Kinder zwingen uns zum Handeln. Man kann nicht nichts tun. Aber nachdem die Machtpolitik des Westens in Syrien gescheitert ist, bleibt uns nur noch die Simulation. Das Leid ist real.

Der Tod ist real. Die Schmerzen sind real. Aber die Politik des Westens ist surreal. Es geht uns um hygienische Verhältnisse. Rechtshygiene. Moralische Hygiene. Diese Bomben wurden für uns abgeworfen. Nicht für die Opfer des Krieges in Syrien.

Wenn es uns um die Opfer ginge, gäbe es nur eine Lösung: sofortiger Rückzug, damit dieser Krieg endlich endet.

Nervengiftattacke:
Experten bestätigen britische Erkenntnisse zu Anschlag auf Skripal

12. April 2018 -- Die Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen hat festgestellt, dass der frühere Doppelagent Skripal mit einem Gift russischer Herkunft attackiert wurde - einen Schuldigen nannte die OPCW allerdings nicht.

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat die russische Herkunft des Giftes im Fall des früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal bestätigt. Dies hätten Tests von vier Laboren ergeben. Die Organisation nannte allerdings keinen mutmaßlichen Urheber der Attacke und auch nicht die benutzte Substanz.

Bei einer Untersuchung von Blutproben von Skripal und seiner Tochter Julija seien die "Untersuchungsergebnisse Großbritanniens in Bezug auf die Identität der toxischen Chemikalie bestätigt" worden, erklärte die Organisation in einem in London vorgelegten Kurzbericht.

Die britische Regierung macht Moskau für den Giftanschlag verantwortlich, Russland weist jede Verantwortung zurück. Der Fall löste eine diplomatische Krise aus.

Sergej Skripal und seine Tochter waren vor knapp sechs Wochen bewusstlos auf einer Parkbank im südenglischen Salisbury gefunden worden. Nach Angaben der britischen Regierung waren sie mit dem in der früheren Sowjetunion produzierten Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden.

 

Erinnerung an Omar Sharif

11. April 2018 -- Omar Sharif ging in die Filmgeschichte ein: Heute wäre der 2015 verstorbene ägyptische Schauspieler 86 Jahre alt geworden.

Der mit Filmen wie "Lawrence von Arabien" und "Doktor Schiwago" berühmt gewordene Schauspieler Omar Sharif wäre heute 86 Jahre alt geworden. Sharif war 2015 im Alter von 83 Jahren in Kairo gestorben.
Omar Sharif hatte 1962 mit "Lawrence von Arabien" an der Seite von Peter O'Toole seinen Durchbruch. "Doktor Schiwago", aber auch das Musical "Funny Girl" machten den Frauenschwarm zu einem international gefragten Star. Insgesamt spielte er in mehr als 100 Hollywoodfilmen. Er erhielt drei Golden Globes und war für seine Nebenrolle als Scheich in David Leans "Lawrence von Arabien" für einen Oscar nominiert.

Omar Sharif hatte als Sohn eines reichen ägyptischen Holzhändlers in London Schauspiel studiert, dann aber zunächst in ägyptischen Produktionen mitgewirkt. Einer seiner ersten Filme trug 1954 den Titel "Teufel der Sahara". Auch in "Lawrence von Arabien", einem seiner berühmtesten Streifen, spielte Sharif einen Wüstensohn. Bekannt wurde eine Szene, in der er minutenlang der Sonne entgegenreitet. Sharif verkörperte auch Che Guevara und Dschingis Khan.

In späteren Jahren gab Omar Sharif sich weniger den Filmrollen als vielmehr dem Kartenspiel hin und spielte teils professionell Bridge. "Ich will nicht mehr Sklave von irgendwelchen Vorlieben sein", sagte er einmal, als er das Kartenspiel aufgegeben hatte. "Es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich davon loskam." Sharifs Sohn Tarek hatte im Frühjahr 2015 in einem Interview der spanischen Zeitung "El Mundo" erklärt, dass sein Vater an Alzheimer erkrankt sei. Es sei klar, dass er sich davon nicht mehr erholen werde und das Leiden schlimmer werde, sagte der Sohn seinerzeit.

 

Toter Journalist in Gaza
Wo bleibt der Aufschrei?

10. April 2018 -- Die israelische Armee hat bei den Protesten im Gazastreifen einen palästinensischen Journalisten erschossen. In Deutschland regt sich kaum ein Kollege darüber auf.

Ein Journalist ist tot, weil er seinen Job gemacht hat. Yaser Murtaja filmte am vergangenen Freitag die antiisraelischen Proteste im Gazastreifen. Er trug eine Schutzweste, die ihn mit der deutlich sichtbaren Aufschrift "PRESS" klar als Reporter kennzeichnete. Er stand mehr als hundert Meter vom Grenzzaun entfernt, der Israel vom Gazastreifen trennt. Trotzdem nahm ihn mutmaßlich ein Scharfschütze der israelischen Armee unter Beschuss. Die Kugel traf Murtaja seitlich an einer ungeschützten Stelle. Kurz darauf verstarb er.

Der 30-Jährige arbeitete seit Jahren als Fotograf und Videojournalist im Gazastreifen. Er war unter anderem für Al Jazeera, BBC, "Vice" tätig und arbeitete als Kameramann an zwei Projekten von Ai Weiwei mit. In den 30 Jahren seines Lebens hat er den 365 Quadratkilometer großen Gazastreifen nie verlassen dürfen, gemessen an diesen Umständen hat er es beruflich weit gebracht.

Am vergangenen Freitag wurden Murtajas Leben und Karriere jäh beendet. Den meisten Medien in Deutschland war das nur eine Randnotiz wert. Kaum ein Journalist empört sich hierzulande darüber, dass ein Kollege bei der Ausübung seines Berufs getötet wird. Es ist erst wenige Monate her, dass im Zuge der Inhaftierung des "Welt"-Journalisten Deniz Yücel in der Türkei täglich die Bedeutung der Pressefreiheit und des Schutzes für Reporter betont wurde. Dieser Schutz muss für palästinensische Reporter ebenso gelten.

Im günstigsten Fall muss sich Israels Militär vorwerfen lassen, seine Soldaten machten an der Grenze leichtfertig von der Schusswaffe Gebrauch. Im schlimmsten Fall war es Vorsatz. Die Armee hat eine interne Untersuchung angeordnet. Eine unabhängige Untersuchung der Todesschüsse auf Palästinenser, wie sie Uno-Generalsekretär António Guterres und die EU gefordert haben, lehnen Israels Regierung und die USA aber ab. Die Bundesregierung hat sich bislang nicht geäußert.

Das am Montag publik gewordene Video eines zweiten Vorfalls, der sich bereits vor Monaten ereignet haben soll, weckt Zweifel daran, dass Israels Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen die Regeln für den Waffeneinsatz wirklich penibel einhalten. Auf dem Video ist zu sehen, wie ein israelischer Scharfschütze unter dem Jubel seiner Kameraden einen offenbar unbewaffneten Palästinenser hinter dem Grenzzaun erschießt. Die genauen Umstände sind noch unklar, allerdings beeilten sich mehrere Minister, den Soldaten ihre Solidarität zu bekunden.

Genau diese Haltung der israelischen Regierung und großer Teile der Medien dort, laut denen israelische Soldaten gar nichts falsch machen können, wenn sie auf Palästinenser schießen, gefährdet Journalisten in Gaza. Niemand bringt das besser auf den Punkt als Verteidigungsminister Avigdor Lieberman. "Man muss verstehen, dass es keine unschuldigen Menschen in Gaza gibt. Jeder ist mit der Hamas verbunden, die werden alle von der Hamas bezahlt", sagte Lieberman am Sonntag als Reaktion auf den Tod des Journalisten. Später schob sein Ministerium nach, er habe "unschuldig" im Sinne von "naiv" gemeint.

 

Gazastreifen: 
Israel debattiert über Video von Schuss auf Palästinenser

10. April 2018 -- Israel diskutiert infolge der Massendemos am Gazastreifen über ein Video: Darin zielt ein Scharfschütze auf einen offenbar unbewaffneten Mann - und bejubelt den Treffer. Unklar ist, wann die Aufnahme entstand.

Seit zwei Wochen kommt es immer wieder zu gewaltsamen Demonstrationen am Gazastreifen. Die israelische Armee tötete bislang 32 Palästinenser und verletzte mehr als 2800, die meisten davon durch Tränengas. Nun sorgt ein Video für Aufsehen, das den Schuss eines israelischen Scharfschützen auf einen Palästinenser an der Grenze zum Gazastreifen zeigen soll.

In dem kurzen Film ist zu sehen, wie ein Soldat auf einen offenbar unbewaffneten Mann zielt und schießt. Der Mensch fällt zu Boden und Kameraden des israelischen Schützen reagieren mit Freudenschreien. "Dieser Hurensohn", ruft einen von ihnen auf Hebräisch.

Es ist unklar, ob die Aufnahmen während der jüngsten Massenproteste an der Gaza-Grenze aufgenommen wurden. Auch was mit dem Palästinenser geschah, ist unklar. Die Aufnahmen zeigen, wie andere Menschen zu ihm rennen, um ihm zu helfen.

Die israelische Armee teilte am Montag mit, das Video zeige offenbar einen Vorfall, der sich vor einigen Monaten ereignet habe. Man werde ihn gründlich untersuchen. Der israelische Journalist Or Heller, der für den TV-Sender "Kanal 10" arbeitet, hatte das Video auf seinem Twitteraccount am Montag veröffentlicht.

Die israelische Menschenrechtsorganisation Betselem verurteilte "die illegalen Befehle, die Soldaten anweisen, auf Menschen zu schießen, die niemanden gefährden". Es habe Hunderte solcher Vorfälle an der Gaza-Grenze gegeben.

Der arabische Abgeordnete Aiman Auda schrieb bei Twitter, das Video sei zutiefst erschütternd. "Die Freudenrufe darüber, dass ein Leben genommen wurde und was aussieht wie eine Hinrichtung von jemandem, der keine Gefahr darstellte."

Gilad Erdan, Minister für innere Sicherheit im Kabinett von Premier Benjamin Netanyahu, schrieb am Dienstag nun bei Twitter: "Ich unterstütze unsere Soldaten, die Tag und Nacht mit Hamas-Terroristen zu tun haben und ihr Leben an unserer südlichen Grenze gefährden".

Erziehungsminister Naftali Bennett sagte dem Armeeradiosender, es könne nicht angehen, dass Leute, die in Tel Aviv sitzen, Soldaten im Feld wegen ihrer Äußerungen verurteilen. "Ich bin auf der Seite der Soldaten, wir schicken sie dorthin und es ist ihr Verdienst, dass Zehntausende Gaza-Einwohner, darunter sehr viele Terroristen, nicht nach Sderot oder Aschkelon eindringen", sagte Bennett.

Ofir Akunis, als Minister unter anderem für das Wissenschafts- und Technologieressort zuständig, sagte dem Armeeradiosender, es sei klar, dass "solche Dinge nicht passieren sollten". Er fügte aber auch hinzu, niemand habe das Motiv des Menschen gekannt, der sich dem Grenzzaun genähert habe.

Syrien:
Militär bereitet sich auf möglichen US-Angriff vor

10. April 2018 -- Der mutmaßliche Giftgasangriff in Syrien sorgt für erhebliche Spannungen zwischen den USA und Russland: US-Präsident Donald Trump schließt einen Militärschlag nicht aus - das syrische Militär ist alarmiert.

Die syrische Armee ist nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in volle Alarmbereitschaft versetzt worden. Mehrere Stützpunkte in verschiedenen Landesteilen seien zudem vorsorglich geräumt worden, berichtete die in London ansässige Beobachtungsstelle. Grund ist ein möglicher Militärschlag der USA.

Washington macht Präsident Baschar al-Assad für den Angriff mit Dutzenden Toten und Verletzten in der von Rebellen kontrollierten Stadt Duma in Ost-Ghuta verantwortlich. Trump schloss militärische Schritte gegen die syrische Regierung nicht aus.

"Die syrische Armee ist in voller Bereitschaft an allen Militärflughäfen, großen Stützpunkten in Damaskus und Außenbezirken, in Homs sowie in den Küstenregionen von Latakia und Tartus, aus Angst vor möglichen Angriffen der USA und anderer Staaten", sagte Rami Abdel Rahman, Leiter der Beobachtungsstelle, der Nachrichtenagentur dpa.

Die Angaben der Beobachtungsstelle sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen, haben sich in der Vergangenheit aber oft als richtig herausgestellt.

Bei einer Sitzung des Uno-Sicherheitsrats hatte der russische Botschafter den Giftgasangriff in Syrien als einen von Rebellen inszenierten Vorfall eingestuft. Berichte über den mutmaßlichen Angriff auf Duma, bei dem Aktivisten zufolge am Samstag mehr als 150 Menschen getötet und etwa 1000 verletzt wurden, seien "Fake News", sagte Botschafter Wassili Nebensja. Russische Ermittler hätten demnach keine Belege für einen solchen Angriff gefunden.

 

Während Berliner Halbmarathon

  Polizei nimmt sechs terrorverdächtige Salafisten fest

8. April 2018  --  Während des Berliner Halbmarathon hat die Berliner Polizei am Sonntag sechs Verdächtige festgenommen. Der Grund: Es hätten „vereinzelte Hinweise“ auf eine möglicherweise geplante Gewalttat der Festgenommenen im Alter von 18 bis 21 während der Veranstaltung vorgelegen, teilte die Polizei am Nachmittag mit.

Nach Informationen der Berliner Zeitung waren die sechs Verdächtigen, die seit zwei Wochen unter permanenter Beobachtung standen, in der Nacht zum Sonntag auf der Marathonstrecke zu Fuß unterwegs. Daraufhin hätten sich die Ermittler entschlossen, dass ein Zugriff erfolgt, sollten die Männer ihre Wohnungen am Sonntag verlassen. Das geschah dann auch.

Krieg in Syrien

Frankreich verurteilt mutmaßlichen Giftgas-Einsatz scharf

Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian hat die Angriffe der syrischen Armee auf die Rebellen-Hochburg Ost-Ghuta scharf verurteilt. Er sei in „extremer Sorge“ angesichts von Berichten über einen neuerlichen Einsatz chemischer Waffen, erklärte Le Drian am Sonntag in einer Mitteilung. Der UN-Sicherheitsrat müsse schnellstmöglich zusammenkommen, um die Lage aufzuklären.

Frankreich werde im Kampf gegen die Ausbreitung von Chemiewaffen „jede Verantwortung“ wahrnehmen, hieß es. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte genau wie US-Präsident Donald Trump den Einsatz von Giftgas in Syrien immer wieder als rote Linie bezeichnet. Im März hatte Macron mit „gezielten Schlägen“ gedroht, falls im Syrien-Krieg ein tödlicher Einsatz von Chemiewaffen unwiderlegbar bewiesen sei.

 Queen Rania  Website 

Die erste jordanische

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Das Schatzhaus in Petra – Jordaniens meistbesuchte Sehenswürdigkeit

Die gewaltigen roten Felsen und enormen Mausoleen dieser vergangenen Kultur haben nichts mit unserer modernen Zivilisation gemeinsam. Sie sollten ganz einfach als eines der größten von Mensch und Natur gleichermaßen geschaffenen Wunder wertgeschätzt werden.

Auch wenn schon viel über Petra geschrieben wurde, bereitet einen nichts auf diesen bemerkenswerten Ort vor. Man muss ihn einfach mit eigenen Augen sehen.

Die häufig als achtes Weltwunder der Antike bezeichnete Stadt Petra ist zweifelsohne der wertvollste Schatz und die größte Touristenattraktion Jordaniens. Die Nabatäer, ein emsiges arabisches Volk, schlugen diese riesige Stadt vor über 2000 Jahren in die Sandsteinwände. Ihre Siedlung wurde zu einem wichtigen Knotenpunkt auf den Handelsrouten für Gewürze und Seide. Diese Handelsrouten verbanden China, Indien und den Süden Arabiens mit Ägypten, Syrien, Griechenland und Rom.

 

 

المفردات بالعربيةGerman Vocabulary / المفردات في المانية
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المفردات بالعربيةGerman Vocabulary
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الخريف Herbst
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